Cerro El Mauco

Las Vegas vs. Curacaví

13.10.2008

tiefhängende Wolken überwucherte Wege
Während Markus am Samstag Abend in Pudahuel auf seinen Flug nach Los Angeles und weiter nach Las Vegas wartete, stieg ich in den Turbus nach Valparaiso, wo mich Team Viña um 22 Uhr abholte. Als wir schon gemütlich beim Essen saßen, überflog Markus der Reihe nach Chile, Peru, Ecuador, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Honduras, Guatemala, Mexico und Kalifornien. In Los Angeles wurde er wegen Überbuchung zweimal aus dem Flugzeug geholt, schaffte es aber schließlich doch noch, rechtzeitig in Las Vegas einzutreffen, wo er bis Donnerstag bleibt, wichtige Einkäufe tätigt und nebenbei ein wenig arbeitet.
Nieselregen wechselt sich mit Sonne ab fast schon über den Wolken
Sonntag morgen, etwas ausgebremst durch die Umstellung auf Sommerzeit, machten Angie, Miguel und ich uns auf den Weg nach Curacaví, um den Einstieg zum Cerro El Mauco zu finden, der in der Bergkette zwischen Santiago und der Küste liegt.
nach fast drei Stunden richtiger, grüner Wald
Wie so oft zogen vom Meer her die Wolken auf und blieben an besagter Küstenkordillere hängen. Daher liefen wir die erste Stunde unserer Wanderung durch Nieselwolken, was aber ganz angenehm war, in ein paar Wochen werden wir schon wieder über die Hitze stöhnen. Der Weg führte in drei Stunden wie immer steil nach oben, durch sattgrünen Wald und dichtes Bambusgestrüpp, durch das wir uns kämpfen mußten, und schließlich über felsige Berghänge, bis wir am Nachmittag den Gipfel des Mauco mit fast 1.500 Metern vor uns sahen.
die Wolken geben nicht auf auf dem Rückweg
Allerdings war er wolkenverhüllt, es wurde ziemlich kalt und windig, und wir waren uns einig, dass wir für heute genug getan hätte, also machten wir uns an den Abstieg. Etwas geschafft trafen wir am frühen Abend wieder in Viña ein, legten schnell noch ein paar leckere Sachen auf den Grill, dann machte ich mich auf den Rückweg nach Santiago und verschlief wohlverdient die Hälfte der Fahrt.
die Sonne hat es doch geschafft ungewöhnlich dichter Wald


Zurück zur Startseite