Ein Wochenende in Matanzas

...und erstmals kommt Abschiedsstimmung auf.

09.-11.07.2010



Durch Zufall erfuhren wir über Freunde von den Cabañas "Olas de Matanzas" im gleichnamigen Örtchen an der Pazifikküste. Genau das richtige für unser letztes Wochenende unterwegs. So trommeln wir zwei befreundete Pärchen zusammen, inklusive Claras Freundin Amelita und machen uns Freitagabend auf den Weg.


Nach knapp drei Stunden Fahrt treffen wir genau richtig zum Abendessen ein. Wir teilen uns mit Freunden eine Cabaña, die anderen drei kommen erst am nächsten Morgen. In der Nacht hört man nichts als das Rauschen des Meeres.


Am nächsten Morgen machen wir drei bei strahlendem Sonnenschein inen kleinen Strandspaziergang und nach dem Frühstück gehen wir hinüber zum "Streichelzoo", um Clara an das Landleben zu gewöhnen. Ob sie in Deutschland allerdings Alpakas treffen wird, bleibt fraglich.


Danach haben wir Pferde für einen Ausritt gemietet, nur Markus bleibt mit Clara zurück. Miguel, Angie und ich ziehen mit dem ziemlich zünftigen Huaso los und drehen eine grosse Runde, zurück geht es am Strand entlang. Unsere Pferde laufen auch von allein und kennen den Weg schon ganz genau.


Währenddessen sind auch Caroline und Alex mit Amelia in der Nachbarcabaña eingetroffen. Wir starten ein Nachmittagsasado und weihen danach unseren "cubo caliente", den holzbeheizten Holzzuber, ein. Danach sind wir alle so müde, dass wir es mit Müh und Not und einer Spielerunde schaffen, bis kurz vor 22h wach zu bleiben, dann fallen alle dankbar ins Bett.



Am nächsten Morgen weckt uns ein bis dahin unbekannte Geräusch... das Meer scheint heute so nah. Beim Öffnen der Vorhänge sehen wir, dass es keine Wellen sind, sondern der strömende Regen! Aber schon während des Frühstücks klart es etwas auf, sodass wir einen längeren Spaziergang unternehmen können.


Wir lassen uns nicht beirren, auch bei schlechtem Wetter kann man die Aussicht aus dem ofenbeheizten Wohnzimmer aufs Meer geniessen. Doch am Nachmittag scheint bereits wieder die Sonne. Wir beheizen noch einmal den Holzzuber und geniessen ein letztes Bad mit Meerblick.


Am Nachmittag werfen wir in der Nachbarcabaña den Grill an, die Männer stehen fachsimpelnd darum herum und diskutieren über die hohe Kunst des Feuermachens, die Frauen kümmern sich derweil um die Beilagen, den Tisch, die Kinder und die Getränke... komisch, das Feuermachen so zeitaufwendig sein kann...


Clara geniesst den Sand vor der Terrasse und kann sich ewig mit dem Ausreissen winziger Blätter beschäftigen. Rechtzeitig vor dem Essen schläft sie erschöpft von soviel Aufregung ein und wacht freundlicherweise erst danach wieder auf.

 
Wir können uns kaum losreissen von der Aussicht und der Urlaubsstimmung... hier haben wir auf unsere "letzten Tage" noch einen Ort entdeckt, an dem man einfach ein paar Tage mit Nichtstun verbringen kann. 


Die letzte Ruhe vor dem Umzugssturm!

  

      


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