Besuch von der Oma!

02.-17. September 2009 

Endlich stand nach längerer Zeit mal wieder Besuch an. Damit meine Mutter ins Flugzeug steigt, mussten wir erst für Nachwuchs sorgen. Jetzt reiste sie aber zwei Wochen nach Claras Geburt an und statt des versprochenen warmen Frühlingswetters standen erst einmal 3 Tage Regenwetter ins Haus. Auch abgesehen vom Wetter waren wir leider nicht allzu reiselustig, da wir Clara nicht gleich überfordern wollten und überhaupt rund um die Uhr mit leichter Müdigkeit zu kämpfen hatten.

Fünf kleine Ausflüge haben wir aber trotzdem gemacht, so waren Clara und meine Mutter das erste Mal in ihrem Leben im Zentrum Santiagos, sind am Präsidentenpalast und der Plaza de Armas vorbeigeschlendert, schauten in die Kathedrale, in der gerade ein schöner Chor sang, und sind  im Correos, dem Postamt, eingekehrt. Zum Abschluss haben wir echt chilenische Completos im Stammhaus der "Dominó"-Kette gegessen: ein Hotdog mit Avocadomus, Tomate und Salsa Americana.
 
La MonedaMoneda 2

Unter der Woche fuhren wir ohne Markus, der sich tatsächlich einmal im Büro blicken lassen musste, auf den Cerro San Cristóbal, um Santiago von oben zu betrachten. Trotz Sonne war es leider etwas zu dunstig um die Kordillere gut zu erkennen.

Cerro San Cristobal   

San Cristobal 1La Virgen


Am zweiten Sonntag fuhren wir nach Zapallar, um dort in einem bereits erprobten Fischrestaurant einzukehren und anschliessend einen Strandspaziergang zu machen. Der morgendlich kühle Nebel hatte sich recht pünktlich dafür verzogen. Vorher wollte Clara aber noch auf dem Rücksitz gestillt und danach im Kofferraum gewickelt werden, wo ihr die frische Meeresbrise um den Hintern wehte. In der Trage hielt sie dann ihren Verdauungsspaziergang gut geschützt vor der Sonne. Auf dem Rückweg fuhren wir die Küste südwärts über Concón und Viña del Mar nach Hause.

 Zapallar Pelikane Strand von Zapallar 
 
StrandpromenadeStrandwickler


Mittwochs ging es zu einem Besuch beim Weingut Cousiño Macul, dem ältesten Weingut Chiles von 1856, das damals weit ausserhalb der Stadt lag, durch deren stetiges Wachstum mittlerweile aber von Condominios umgeben ist. Der grosse Touristenschwung zog mit der spanischen Tur los und wir bekamen eine Privatführung auf englisch, die sich allerdings auf die unterirdischen Kellerräume und die riesigen alten Weinfässer beschränkte. Danach probierten wir noch zwei Weine, füllten im Weinladen die heimischen Vorräte auf und machten uns auf den Heimweg, Markus musste mit seiner "Fahne" zum Glück nicht mehr ins Büro.

Cousiño Macul  Weinkeller 

So sieht der Wein"berg" im Winter aus


Zwischendurch unterhielten wir uns mit Ausfahrten in Claras neuem Rennwagen und Boxenstopps im nahegelegenen Café bei einer "Chocolate Tradicional".

fast ferrari-rotMilch mit Schokolade

Am Tag des Abflugs lag Santiago unter einer dicken Wolkenschicht, so fuhren wir ein Stück in die Berge in der Hoffnung auf besseres Wetter. Kaum, dass wir den Talkessel verlassen hatten, schien die Sonne vom blauem Himmel. In der Kurve 15 sassen wir dann auf gut 2.500m Höhe mit Blaubeermuffins und Tee auf einer Bank und genossen den Blick auf den Glaciar La Paloma am Ende des Cajón des Yerba Loca.

Picknick auf 2500m  Glaciar 

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