Erdbeben in Chile

3:34h Ortszeit: 8,3° in Santiago

27.02.2010 - Samstag

Um 3:34 bin ich gerade dabei, Clara zu stillen und halbwach, als das Haus ein wenig anfängt zu wackeln und zu zittern, was mich nicht sofort alarmiert, da wir uns an kleinere Beben schon fast gewöhnt haben. Trotzdem bin ich sofort hellwach. Das Wackeln wird stärker und geht in ein Schwanken über. Draußen werden die Alarmanlagen von Autos und Häusern ausgelöst – ich wecke sofort Markus, dem gleich klar ist, dass es diesmal schlimmer ist, und wir springen beide aus dem Bett. Oben fallen laut die ersten Gegenstände zu Boden. Ich reiße Clara an mich und wir laufen in den Flur. 

Das Wackeln und Schwanken ist kontinuierlich und schnell stärker geworden und wird es immer noch. Wir bleiben unter dem Türsturz im Flur stehen und warten. Ab diesem Moment habe ich nur die Erinnerung an den Lärm, das Quietschen der Scheiben, das Klappern des Parketts, allgemeine ächzende und knarzende Geräusche aus dem ganzen Haus und es scheint, als ob der größte Lärm draußen aus der Erde kommt. Ich glaube mich zu erinnern, dass wir rufen mussten, um uns zu verständigen. Dazu kommt das immer stärker werdende Schwanken des Hauses, als ob es von links nach rechts regelrecht hin und her gerissen wird, was auch der Fall ist. Nur wie stark, das sehen wir nicht, gerade ist draußen der Strom ausgefallen und es ist plötzlich stockdunkel. Es schüttelt, zerrt, reißt und kracht immer noch, und es wird immer noch stärker. Die Vitrine tanzt durch das Wohnzimmer, die Bücher schaukeln sich unten aus dem Regal, das ganze Wohnzimmer ist in Bewegung. Markus ruft: ‚die Vitrine fällt’ und versucht noch, hinterher zu hechten, aber zu spät, mit lautem Klirren und Krachen, das aber im allgemeinen Lärm fast untergeht, schlägt sie auf dem Wohnzimmerparkett auf, dass die Scherben fliegen. 

Markus ruft, wie sollen uns auf den Boden hocken, da man sich kaum mehr auf den Beinen halten kann. Ihm hat die Wand soeben einmal in den Rücken getreten, so dass er sich auf dem Boden abstützen musste. Ich presse Clara, die keinen Mucks von sich gibt, noch fester an mich und frage mich die ganze Zeit, wie lange das noch gehen soll. Wenn das Beben noch stärker wird, dann frage ich mich ernsthaft, ob das Haus standhalten kann. Nie hätten wir gedacht, dass sich ein Gebäude so stark bewegen kann, ohne dass schwere Schäden auftreten. Aber plötzlich, nach gefühlten fünf Minuten, wird es ruhiger, das Haus schwingt noch eine Weile hin und her und dann ist es unheimlich still. Nur unsere Ufolampe pendelt wild hin und her. 

Wir raffen im Licht meiner Taschenlampe, die extra für diesen Fall im Nachttisch liegt, schnell ein paar Sachen zusammen: meine Tasche mit Geld, Papieren, Schlüsseln, die Wickeltasche, die Stirnlampen und unsere allzeit bereite Erdbebentasche, drehen das Gas ab und gehen auf den Flur. Es ist dunkel, still, und niemand ist zu sehen. Dann springt unten plötzlich der Generator an, Licht im Flur funktioniert wieder, und die Nachbarin, Gail, kommt aus ihrer Wohnung gegenüber und fragt verstört, was sie denn nun tun soll. Wir geben ihr die Taschenlampe, um ihre wichtigsten Dinge zusammen zu suchen. Sie kann die deutsche Kaltblütigkeit, in Krisensituationen an solch elementare Dinge zu denken, kaum fassen, und verschwindet dankbar in der Wohnung. 

Wir gehen hinunter ins Foyer, wo schon mehrere Bewohner versammelt sind. Alle sind ziemlich erschrocken aber niemand in Panik, das letzte große Erdbeben war ja auch erst 1985 (allerdings weitaus schwächer), da hat man Erfahrung. Ich setze mich auf das Sofa, Clara schläft auf meinem Schoss ein und Markus schaut im Keller nach Schäden an den Stützpfeilern. Der Conserje rennt aufgeregt mit der Taschenlampe hin und her und scheint überfordert. Markus und einige andere fahren die Autos auf die Strasse und wir setzen uns hinein. Im Radio gibt es die ersten Meldungen über die Situation in Santiago, aber bisher nur Vermutungen über Stärke und Epizentrum. Santiago liegt ohne Strom da, es ist ganz still und alles scheint momentan noch erstarrt, bis die ersten Sirenen zu hören sind. 

Clara schläft auf dem Rücksitz und Markus geht aus der Wohnung den Laptop holen, da es schon seit einer Stunde relativ ruhig ist, nur kleine Nachbeben sind zu spüren. Er vergisst in der Aufregung aber die Klorolle für mich und den Maxicosi für Clara. Alle Leute rundum versuchen zu telefonieren und Angehörige zu erreichen. Über das Mobilfunknetz können wir uns tatsächlich in skype einwählen und erreichen meine Eltern, die die Nachricht gerade im Radio gehört haben, sowie Markus Vater und Bruder, die noch nichts davon wissen und daher unsere Aufregung nicht ganz nachvollziehen können. Dann bricht das Netz wieder zusammen. Der Conserje räumt mir die von der Wand gebrochene Fliesen aus seiner Toilettenschüssel im Erdgeschoss, damit ich sie benutzen kann. Man sieht doch einige Risse an den Pfeilern des Gebäudes, Putz ist abgebrochen und alle Fliesen kamen von der Wand. 

Nach anderthalb Stunden gehen die ersten wieder ins Haus, auch Markus überzeugt mich. Oben auf unserem Flur sitzen Gail, die Missionarin aus den USA, und die andere Nachbarin, eine ältere, zitternde Dame, auf zwei Stühlen, neben sich Gails Tasche und Violinenkoffer. Begeistert, uns zu sehen, drängt sie uns Tee auf und verschwindet in der Küche, anscheinend froh, sich irgendwie betätigen zu können. Wir hören eine Menge Scherben klirren, bis sie wieder auftaucht, Gas und Wasser zum Tee kochen gibt es noch, nur der Strom bleibt weg. Sie preist erneut die deutsche Krisenfestigkeit, als Markus unseren Teetisch, Wasser, Gläser und die Campinggaslampe holt. Die andere Nachbarin ist etwas überfordert mit soviel ausländischer Präsenz und Organisation, zittert weiter vor sich hin und ist sichtlich verwirrt und mitgenommen. Gail, in voller Ausübung ihrer missionarischen Fähigkeiten, nimmt sich ihrer an. Markus versucht weiter, an Informationen im Internet zu kommen, aber die lokalen Seiten sind vollkommen überlastet, das Netz auch, und wir bekommen nur einen kurzen Blick auf eine deutsche Nachrichtenseite, die erste Meldungen bringt. Das Beben hatte eine Stärke von 8,3 mit einem Epizentrum nördlich Concepción, 330 km südlich von hier, was sich später auf 8,8 korrigiert. In Santiago wurde noch eine Stärke von 8,0 gemessen und in unserem Stadtteil wurden mit die höchsten Werte der Stadt registriert. Später soll sich dieser Wert auf 8,3 korrigieren. 

Der vierte Nachbar unseres Flurs kommt nach Hause, er war unterwegs und kommt nun nicht mehr durch die Haustür, die sich verzogen und verklemmt hat. Zum Glück war er nicht drinnen! Wir lernen, dass die erste Maßnahme während eines Erdbebens das Öffnen der Haustür ist. Ein Mitarbeiter von Seguridad Providencia kommt vorbei, aber auch gemeinsam schaffen sie es nicht, die Tür zu öffnen. Dafür erzählt er, wie er ein 15-stöckiges Hochhaus wie einen Grashalm im Wind hat schwanken sehen während des Bebens, unvorstellbar. Bis 8 Uhr, als es draußen endlich richtig hell ist, sitzen wir gemeinsam im Flur, suchen Informationen im Internet, trinken Tee und begutachten gegenseitig unsere Schäden in den Wohnungen. An Schlaf ist nicht zu denken. Dann gehen alle wieder hinein und beginnen aufzuräumen. 

Wir richten die Vitrine wieder auf und weinen ein wenig unserer kaputten Souvenirsammlung nach. Wir können uns aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir so glimpflich davon gekommen sind, woran wir während des Bebens nicht geglaubt haben, über den Verlust nicht allzu sehr aufregen. Die Tür lässt sich sicher ersetzen und ein paar der guten Stücke haben den Sturz sogar unbeschadet überstanden. Unser schwerer Esstisch hat sich einen halben Meter von der Wand weg bewegt, die Kommode ebenfalls, und ihre Marmorplatte hängt gerade noch auf halb Acht, das hätte sicher größere Schäden im Parkett gegeben. In der Küche sind seltsamerweise nur der Mixer und ein Glas zu beklagen, der Eierkocher hat sich an seinem eigenen Kabel hängend gerettet. Auf dem Balkon stürzten nur zwei der vielen Blumentöpfe hinunter, wieso der Rest stehenblieb, ist uns ein Rätsel. Aus den Wasserkästen unserer Toiletten ist das Wasser herausgeschwappt und steht nun auf den Badezimmerböden. Komischerweise ist es einige Stunden später irgendwo im Boden verschwunden. Unsere dreibeinige Bank im Schlafzimmer ist schwungvoll umgekippt und einige Schubladen der Schränke stehen nun offen. Wir hängen die Bilder wieder gerade, die alle eine Erdbebensicherung haben, räumen die Scherben so gut es geht weg und sind immer noch etwas zittrig. 

Da es keinen Strom zum saugen gibt und das Internet nur sehr sporadisch und langsam funktioniert, gehen wir erst einmal ins Café um die Ecke. Keines der Häuser der Umgebung zeigt irgendwelche sichtbaren Schäden, alles sieht aus wie immer, nur ist es ungewohnt ruhig, keine Autos sind zu hören. Aus Angst vor Nachbeben gehen wir anschließend in den Park um die Ecke und legen uns dort alle drei auf eine Decke. Wenigstens kann uns hier nichts auf den Kopf fallen. Clara macht seelenruhig ihre ersten beiden Kriecher und ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Am frühen Abend gehen wir heim, machen uns etwas zu essen und endlich kommt kurz vor Sonnenuntergang der Strom wieder. Im Internet sehen wir die ersten Meldungen der Katastrophe, und können kaum glauben, dass Santiago im Gegensatz zum Süden des Landes so leicht davon gekommen ist. Das Ausmaß des Ganzen ist noch gar nicht abzusehen und vor allem der Tsunami hat die meiste Zerstörung verursacht. 

Wir verbringen den Abend am Telefon und mit dem Schreiben von E-Mails auf viele besorgte Nachfragen. Die Nachbeben lassen nicht nach, wir spüren jeden Wackler. Allein am ersten Tag sind 79 Beben stärker als 4,0 auf der Richterskala in der betroffenen Region verzeichnet, davon sind 9 stärker als 6,0. Bei jedem Nachbeben zucken wir wieder zusammen. Wir schlafen mit Licht im Flur, der Erdbebentasche im Kofferraum und allen wichtigen Dingen griffbereit im Flur, inklusive Hosen und Schuhen „einstiegsbereit“. Die Haustür sperren wir auch nicht mehr ab. Kaum liegen wir im Bett, haben wir beide das Gefühl, dass es permanent wackelt. Das soll auch noch einige Tage anhalten. 

(Quelle: http://earthquake.usgs.gov/): Das Beben wurde noch bis Bolivien, Paraguay und Brasilien gespürt, hier die gemessenen Intensitäten in anderen Städten Südamerikas. Man bedenke: die Entfernung Epicentro bis Sao Paulo beträgt über 3.500km!)

Sonntag

Nach einer unruhigen Nacht sind wir froh, dass es wieder hell ist und wir aufstehen können. Wir frühstücken und setzen uns vor das den Computer um Nachrichten zu lesen. Die Zerstörung im Süden, hauptsächlich durch mehrere Tsunamiwellen, ist gewaltig aber das ganze Ausmaß soll sich erst in den kommenden Tagen heraus stellen, viele Orte sind noch völlig von Kommunikation und Strassen abgeschnitten. Im El Mercurio Online gibt es ein „Minuto a Minuto“ aller eingehenden Meldungen. Wir lesen von Hamsterkäufen, Plünderungen, Benzinknappheit, steigenden Preisen. Viele Gegenden haben immer noch kein Wasser und keinen Strom, vom Süden ganz zu schweigen. Wir wollen uns nicht der allgemeinen Versorgungspanik anschließen, sichten aber schließlich doch einmal die Vorräte in der Küche. An sich haben wir genug, um eine Woche kulinarisch eingeschränkt zu überleben. Zwar nicht viel Flaschenwasser, aber das Leitungswasser ist bisher nicht in Mitleidenschaft gezogen, nur abkochen soll man es, wie es heisst. Dann fällt uns auf, dass wir nur etwa 20.000 Peso haben, gut 25 Euro. Damit kommen wir wohl nicht weit, und erfreut erinnern wir uns der so oft verschmähten Schecks. Endlich können wir sie einmal einsetzen! 

Nachdem wir den Vormittag am Telefon und vor dem Computer verbracht haben, wobei es immer wieder teils sehr spürbare nachbeben gibt, entschließen wir uns, eine Runde zu drehen und die Lage am Supermarkt und der Tankstelle im Viertel zu peilen. Gail begegnet uns, die von endlosen Schlagen im Supermarkt erzählt und von rationiertem Benzin. Sie leiht uns 10.000 Peso, froh, aktiv werden zu können. An der Tankstelle wartet eine längere Reihe Autos auf Bedienung, man erhält maximal für 20.000 Benzin. Am Supermarkt ist es nun ruhiger und wir verzichten auf einen Einkauf. Noch haben wir ja alles. Den Rest des Tages verfolgen wir die immer schlimmer werdenden Nachrichten aus dem Süden und fühlen uns nicht imstande viel zu tun, außer endlich aufzuräumen und die Scherben weg zu saugen und zu wischen, damit Clara keine mehr finden kann. 

Auch in Santiago gibt es Häuser, die geräumt werden müssen, da die Struktur zu stark beschädigt ist. Bei uns in der Wohnung zeigen sich auch immer mehr feine Risse in den Wänden und wo Wand und Decke ineinander über gehen. Da aber keine tragenden Wände betroffen sind, soweit wir das beurteilen können, machen wir uns keine Sorgen. Die hyperaktive Gail bringt uns ein misslungenes Kuchenrezept vorbei und preist es als Müsli an. Später fragt sie uns noch nach entbehrlichen Sachen, wie Kleidung, Decken, Windeln, Lebensmitteln, da ihre Kirche heute Nacht noch einen ersten Hilfstransport auf den Weg schicken will. 

Im Süden werden Ausgangssperren durch das Militär verhängt um den Plünderungen Einhalt zu gebieten und die allgemeine Sicherheit zu gewährleisten. Umso seltsamer scheint es, dass hier in unserem Stadtteil das Leben wieder fast normale Bahnen erreicht hat, niemand leidet irgendeinen Mangel und zu Schaden ist, wie es aussieht, auch niemand gekommen. Allerdings hat fast jeder Familie irgendwo in den betroffenen Gebieten. Wir schauen noch einen Film und ich zögere so lang es geht, das Zubettgehen hinaus, aber irgendwann müssen wir ja mal schlafen. Heute gab es nur noch 58 Nachbeben über 4,0, davon 1 über 6,0. Am Abend haben wir von fast allen Bekannten in Chile Entwarnung erhalten. 

(Quelle: http://earthquake.usgs.gov/ 
Anzahl und Stärke der 209 Nachbeben 27.2.-5.3., angezeigt werden nur die Réplicas >4,0 auf der Richterskala.)

Im Vergleich zu anderen haben wir alle nur lächerlich winzige Schäden zu beklagen: Bei Freunden ging als einziges ein Salz-Pfeffer-Öl-Essig-Service kaputt. Andere wurden dagegen im 14. Stock auf dem Bauch liegend von Wand zu Wand geschleudert während des Bebens. Einer hat einen nagelneuen Fernseher zu beklagen, ein anderer hat den seinen während des Bebens umarmt und festgehalten, während ringsum die Möbelstücke purzelten und seine Frau es nicht schaffte, die Treppe hinauf zu den Kindern zu gelangen, und sich auch schreiend nicht mit ihnen verständigen konnte. Bei der Nachbarin hat das Tiefkühlfach eine Tupperdose auf die gegenüberliegende Arbeitsplatte gespuckt. Danach ging die Tür wieder zu und sie wunderte sich in all dem Durcheinander, wer das wohl da hin gestellt hat, denn sie wohnt allein. Gail rettete vor dem Regal kniend die Tassen ihrer Tassensammlung, die ihr nacheinander entgegen flogen. Leider konnte sie ihre wertvollen Hummelfiguren nicht auch noch festhalten. 
Ein Freund in Puerto Montt, über 1000km weiter südlich, kam kaum die Treppe herunter, da ihm die Wände entgegen sprangen. Seine Frau und Kinder hat er erst ganze drei Tage später über Funk und sprichwörtlich drei Ecken erreichen können. Die Gefahr war dort weniger das Beben selbst, sondern eine Flutwelle im Fjord, ausgelöst durch Erd- und Bergrutsche. Freunde berichteten von einer hochschwangeren Frau, die ungefähr aus dem 20. Stock zu Fuß nach unten musste, sowie vom Nachbarn, dessen Tür sich auch verklemmt hatte, so dass sie nur mit vereinten Kräften geöffnet werden konnte. 
Bei Bekannten kam ein Teil der Wand vom Nachbarhaus durchs Dach, bei Arbeitskollegen stützt sich nun das Nachbarhaus auf das eigene, einem anderen knickten die Betonpfeiler unter seinem Haus einfach weg. Eine anderen Kollegin ist die Gartenmauer umgestürzt, leider wohnt sie in einer nicht so angenehmen Gegend und muss nachts abwechselnd mit ihrem Mann Wache halten. 
Im Büro klemmen jetzt die Toilettentüren ein wenig, man stelle sich vor nach dem Beben auf der Toilette gefangen zu sein und das Haus ist evakuiert (man hat zwar Wasser, aber...). 

Der Nationalpark Las Siete Tazas, den wir noch vor nicht allzu langer Zeit besuchten, hat durch das Beben seine Hauptattraktion verloren: die Sieben Tassen, eine Reihe schöner Wasserfälle, die sich in 7 Becken in den Felsen ergießen, sind leer. Anscheinend hat sich unterirdisch eine Felsspalte aufgetan, und das Wasser ist einfach verschwunden. Auch der kleine Schienenbus, der uns so malerisch von Constitución nach Talca brachte, ist, wie so vieles andere inklusive seinem Schienenverlauf und seinem Bahnhof in Constitución völlig zerstört. (siehe Foto Nr.6). Rund um die Vulkane Llaima und Villarrica sind die Nationalparks wieder gesperrt und die Alarmstufe 2 ausgerufen, da erhöhte Aktivität gemessen wurde. Der Stollen " el chiflón del diablo" des Bergwerks in Lota, der einen Kilometer unter das Meer führt ist leider verschüttet, da wollte Markus immer mal hin.  

Zu den Fotos:

1. Flughafen: Rampe zur Halle Abflug (Obergeschoss)
2. Flughafen: Halle Abflug Innen
3. + 4. Kirche in Providencia
5. Ruta 5
6. Schienenbus in Constitución
7. Mole Valdivia am Fluss
8. + 9. Stadtautobahn Vespucio in Santiago
10. Museo Bellas Artes Santiago



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